Strategie für die National- und Ständeratswahlen

Die Grünen und die SP steigen gemeinsam ins Rennen der National- und der Ständeratswahlen. Bei den Nationalratswahlen will Links-Grün mit Listenverbindungen einen zweiten Sitz gewinnen. Bei den Ständeratswahlen wollen die beiden Parteien mit Mathias Reynard und Brigitte Wolf wollten die Bastion des bürgerlichen Ständerats knacken.

Am 2. April haben die Parteien in Sitten ihre Strategie den Medien vorgestellt. Die SP, die Grünen und die Partei Centre-Gauche (PCS) spannen bei den National- und den Ständeratswahlen vom 20. Oktober 2019 zusammen. Oberstes Ziel ist es, einen zweiten Nationalratssitz zu gewinnen. Nach den jüngsten Erfolgen von Links-Grün bei verschiedenen kantonalen Wahlen in der Schweiz stehen die Chancen gut, dass Links-Grün auch im Wallis zulegt. Bei den Wahlen vor vier Jahren fehlten nur rund 300 Listen für den zweiten Sitz. Um dieses Ziel zu erreichen, haben sämtliche linke Parteien des Wallis eine Vereinbarung unterschrieben, deren Kernpunkt die Listenverbindungen sind.

Bei den Ständeratswahlen präsentieren die SP und die Grünen zum ersten Mal eine gemeinsame Liste. Im Unterwallis verzichten die Grünen auf einen eigenen Kandidaten oder eine Kandidatin und unterstützen den SP-Nationalrat Mathias Reynard, im Gegenzug unterstützt die SP im Oberwallis die Kandidatur von Brigitte Wolf. Mit diesem Zweierticket werden die Kräfte für den Ständerat gebündelt. Die gemeinsame Liste erlaubt den Wählerinnen und Wählern eine Alternative zu den bürgerlichen Ständeratskandidaten und damit eine echte Auswahl.