Keine Ausreden mehr: Die Lonza muss jetzt handeln!
Noch heute gelangen teils gefährliche Schadstoffe wie Benzidin, Quecksilber oder Anilin von dort ins Grundwasser. Besonders Benzidin gilt als krebserregend. Bereits seit Inkrafttreten der Altlastenverordnung im Jahr 1998 war klar, dass die Deponie sanierungsbedürftig ist. Der Kanton Wallis erkannte dies jedoch erst 2011 offiziell an. Schon 2023 fragten wir im Grossrats den Staatsrat nach dem konkreten Vorgehen für die Sanierung. Es hiess, der Bau der Dichtwand beginne in der ersten Hälfte 2026. Nun lesen wir im Walliser Boten erneut von Verzögerungen. Wieder vergeht wertvolle Zeit. Wir fragen die Lonza deshalb klar: Weshalb wird diese Gefahr für Mensch und Umwelt nicht mit höchster Priorität behandelt? Und warum wird die Bevölkerung weiterhin vertröstet? Die Dichtwand muss nun schnellstmöglich gebaut werden. Gleichzeitig erwarten wir, dass die Lonza parallel dazu endlich ein vollständiges Planungskonzept für die definitive Sanierung vorlegt. Es darf nicht erst gehandelt werden, wenn die Dichtwand fertig ist. Für uns ist klar: Jetzt braucht es endlich entschlossenes Handeln. Die Gesundheit der Menschen im Oberwallis und der Schutz unserer Umwelt dulden keinen weiteren Aufschub. Die Lonza muss endlich Verantwortung übernehmen und handeln.